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Ich erinnere mich an ein Bewerbungsgespräch mit einer Kandidatin für eine Stelle im Bereich Datenanalyse und -vorbereitung im Marketing. Sie hatte gute analytische Qualifikationen und wurde uns auch als sehr loyal und zuverlässig empfohlen.

 

Mit dem Bereich selbst hatte sie bisher noch nichts zu tun, was ja kein Beinbruch ist.

 

Für die meisten würde das auch ausreichen. Vor allem in der Situation, wenn man händeringend Unterstützung sucht, sich jedoch so gut wie keine Kandidaten bewerben.

 

Die meisten hätten zugegriffen.

 

Wir nicht. Denn was sie nicht hatte, war Feuer – weder für das Thema noch für den Bereich. Und es war ein Bereich, der gerade extrem ausgebaut wurde und für das Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewann. Ein Bereich, in dem es Personen braucht, die auch Lust auf Aufbauarbeit haben, die bereit sind in der Anfangszeit auch Extrameilen zu laufen, die mitdenken, die mit vorantreiben und andere mit ihrer Motivation anstecken.

 

Das war bei der Kandidatin nicht gegeben. Ihre Situation war anders. Ihr befristeter Vertrag lief aus und sie suchte einfach irgendeine Stelle, in dem sie das abarbeiten konnte, was ihr auf den Tisch gelegt wurde. Was ja auch völlig legitim ist und auch zu ihrer Persönlichkeitsstruktur passte.

 

Und doch: Die Motivation einer Person macht den Unterschied…

…zwischen Abarbeitern, Durchschnittsleistern und Topleistern aus. Motivierte Menschen laufen von alleine. Die brauchen keine Anweisungen, sondern es reichen klare Ziele. Den Rest erledigen sie von alleine – natürlich in Zusammenarbeit. Sie helfen Dir Dein Unternehmen in hohem Maße weiterzuentwickeln und dabei steigt nicht nur Dein Umsatz, sondern sie helfen Dir auch, Dich als Toparbeitgeber zu etablieren. Wichtig ist, sie agieren zu lassen.

 

Deshalb konzentriere Dich im Auswahlprozess darauf, was Dein Gegenüber motiviert, wobei die Augen funkeln und das Gesicht vor lauter Freude zu glühen anfängt! In jedem Menschen steckt diese Motivation – wichtig ist sie zu entdecken und darauf basierend die Aufgabenfelder und Einsatzgebiete abzustecken und sie für alle Beteiligten gewinnbringend einzusetzen.

 

Diese Informationen stehen nicht sofort erkennbar im Lebenslauf oder servieren Dir die BewerberInnen schön auf dem Silbertablett, weil sie es so gelernt haben. Nein. Das ist Deine Aufgabe als geschickte Unternehmerin, diese Schätze zu bergen und die Potenziale zielgerichtet in Fähigkeiten umzuwandeln.

 

Versuche es. Du wirst den Unterschied merken.

 

Liebe Grüße

Nadja

 

P.S. Willst Du wissen, wie Du die Motivation Deiner Mitarbeiter herausfindest? Dann melde Dich gerne bei mir unter nf@forster-coaching.eu.