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Entscheidest Du Dich für die Nachfolge, entscheidest Du Dich auch für das Unternehmertum.

 

  • Wie bereit bist Du, die Verantwortung für ein Unternehmen zu übernehmen?
  • Wie bereit bist Du für das Schicksal von Mitarbeitern und deren Familien mitverantwortlich zu sein?
  • Wie bereit bist Du, Dich nicht nur alleinig auf bestimmte Bereiche zu konzentrieren, sondern letztendlich für jede Konsequenz im Rahmen des Unternehmens verantwortlich zu sein?

 

Alles Fragen, die Du Dir als künftige Unternehmerin vorher unbedingt stellen solltest.

 

Was aber haben die Fragen mit einem Unternehmerinnenprofil zu tun?

 

Du beantwortest Dir damit nicht nur die Fragen: Was bringe ich für meine Rolle als Unternehmerin alles mit? Was brauche ich noch, um als Unternehmerin wirklich erfolgreich zu sein?

 

Sondern, das Unternehmerinnenprofil dient Dir auch als Argumentationsgrundlage für Deine/n Übergeber, für Businessplanentscheider, für Banken und Geldgeber, für Mitarbeiter, für Lieferanten & Dienstleister und alle anderen, die Zweifel an Deiner Eignung als Unternehmerin haben können.

 

Das schöne daran, es ist auch eine Rechtfertigungsgrundlage für Dich selbst. Denn Du siehst, was alles in Dir steckt, was Du alles drauf hast und was Dich auszeichnet. Ein guter Beweis für die schlechten Tage mit Selbstzweifel, Ängsten, Überforderungstendenzen, Unentschlossenheit, Verschieberitis, Mutlosigkeit und alle anderen Schweinehunde, die Dir gerne mal im Weg stehen werden.

 

Was sollte Dein Unternehmerinnenprofil unbedingt beinhalten?

 

Deine Motivation:

Hier ist Deine wahre Motivation gefragt – die Motivation, die Dich um 3 Uhr morgens aufstehen lässt, um Deine Ziele zu erreichen. Die Motivation, die Dir das Funkeln in die Augen treibt. Die Motivation, die von alleine 100 Schritte vorausgeht und gar nicht fragt, ob Du das jetzt willst oder nicht. Sondern einfach da ist. Die, die Dich in schlechten Tagen anfeuert und Dich zu noch höheren Leistungen bringt, wenn Du bereits schon richtig in Schwung bist.

 

 

Deine Hard Facts:

In Deinen Hard Facts beschreibst Du all Deine Erfahrungen und Qualifikationen, die Du als Unternehmerin mitbringst, ähnlich wie im Lebenslauf, nur viel detaillierter. Wichtig ist hier, im ersten Schritt wirklich alle Punkte zu erfassen, die Du jemals gemacht hast – alle Tätigkeiten, Projekte, Aus- und Weiterbildungen incl. genauer Inhalte. Schreibe vor allem die Aufgaben auf, die für Dich selbstverständlich sind, Dir ganz leicht von der Hand gehen oder die Du für nicht erwähnenswert hältst. Auch diese Erfahrungen können in Deinem künftigen Business goldwert sein.

 

 

Deine Persönlichkeit:

Wer bist Du? Wie tickst Du? Welche Eigenschaften stecken in Dir, zeichnen Dich aus und machen Dich einzigartig? Deine Liste sollte mindestens 100 Eigenschaften enthalten.

 

Warum reichen Deine Hard Facts nicht aus? Spielt Deine Persönlichkeit wirklich eine Rolle?

 

Ja, auf jeden Fall. Denn was bringen die besten Produkte, wenn Du andere nicht dafür begeistern kannst. Was bringen die tollsten Pläne und Strategien, wenn Du nicht den Mut und das Durchhaltevermögen hast, sie umzusetzen. Was bringen die genialsten Ideen, wenn Du es mit Deinem Team nicht schaffst, sie umzusetzen und die gemeinsamen PS auf die Strasse zu bringen?

 

Dir als Menschen folgen Deine Mitarbeiter und Kunden. Du als Persönlichkeit überzeugst Zweifler und Verweigerer. Du als Person überwindest Berge.

 

 

Deine Wirtschaftlichkeit:

Toll sein alleine, reicht leider nicht aus. Um als Unternehmerin erfolgreich zu sein, braucht man mehr Einnahmen als Ausgaben, ist es wichtig Gesetze und Vorschriften einzuhalten und umzusetzen. Du brauchst also auch Zeit und Muße für die bürokratischen Themen im Business: Buchhaltung & Steuern, Finanzthemen, Strategien und Planungen, gesetzliche Verordnungen für alle Bereiche in Deinem künftigen Unternehmen. Egal ob Du willst oder nicht. Du bist verantwortlich.

 

Das bedeutet nicht, dass Du Dich um alles selbst kümmern musst. Aber über das Wichtigste solltest Du Bescheid wissen, die Risiken kennen, ein Grundverständnis davon haben, um die richtigen Entscheidungen für Dein Business zu treffen. So bleibt es auch nachhaltig erhalten.

 

 

Deine Führungskompetenz:

Als Unternehmerin hast Du drei Führungsaufgaben: das Unternehmen zu führen, Dich selbst zu führen und auch Deine Mitarbeiter | Mitstreiter oder wie Du sie auch immer nennen magst zu führen.

 

Kommst Du in ein bereits bestehendes Unternehmen, gilt es nicht nur die aktuelle Unternehmensleitung, die möglichen Investoren und Deine Geschäftspartner von Dir zu überzeugen sondern auch die Mitarbeiter, die zum Teil schon Jahre oder Jahrzehnte im Betrieb arbeiten.

 

Werde Dir Deiner Führungsrolle bewusst und kreiere Deinen eigenen Führungsstil. Andere Fussstapfen passen Dir in der Regel auch gar nicht. Dazu haben sich die Zeiten und die Ansprüche der Mitarbeiter in den letzten Jahren gewaltig verändert, so dass der bisherige Führungsstil für die künftigen Herausforderungen oft nicht mehr passend ist.

 

Überlege für Dich: Was macht für Dich eine gute Führungskraft aus? Und was davon willst Du für noch übernehmen?

 

 

Das waren 5 Bereiche, die für Dich als Unternehmerin extrem wichtig sind. Umso mehr Du Dein Profil vorab schon schärfst, umso früher siehst Du auch, was Du als Unternehmerin noch brauchst und kannst Dich entsprechend entwickeln.

 

 

Tipp zum Schluss: 

Lass Dir von den bisherigen Unternehmenseigentümern auch ein Nachfolgerprofil zeigen, an dem Du Dein Unternehmensprofil ausrichten kannst. Umso mehr Dien Unternehmerinnenprofil mit den gewünschten Nachfolgerprofil übereinstimmt, umso idealer bist Du auch als Nachfolgekandidatin.

 

 

Viel Spaß beim Umsetzen!

 

Liebe Grüße

Nadja

 

 

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