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Wir tun es jeden Tag, wir schränken uns selbst ein, sabotieren uns, denken in Schubladen, schauen auf unseren Teller und verteidigen den Inhalt darauf vehement. Beim Essen als auch in unserem Business.

 

Wie schnell machst Du Dir von einer Sache oder einem Menschen einen ersten Eindruck? Klar, der erste Eindruck passiert in Millisekunden basierend auf unserem Wertesystem, unseren Emotionen, dem was uns gerade beschäftigt. So stempeln wir Menschen manchmal sehr schnell ab, reden Ideen nieder oder geben neuem keine Chance. Die Gründe dazu sind vielzählig.

 

Bei Menschen z.B. kann es passieren, dass wir Personen mit Menschen verbinden, die wir kennen und nicht mögen oder mit denen wir schlechte Erfahrungen gemacht haben. Menschen geben 2, 3 oder noch einige mehr für uns einordenbare Antworten und schon sind sie voll uns ganz in der Schublade gefangen und es dauert ewig bis sie da wieder herauskommen. Auch wenn wir gerade eine schlechte Nachricht bekommen haben oder gedanklich mit einem Problem beschäftigt sind, kann es uns passieren, dass wir diese schlechte Stimmung mit unserem Gegenüber verbinden. Auch eigene Verhaltensweisen in Gesprächen kann zu Ablehnung führen: Vielleicht hast Du Dich auch schon mal dabei ertappt, dass Du bei einem Gespräch einen Zettel oder Block in der Hand gehalten hast, um vielleicht leichter ablesen zu können oder Du hast während des Gesprächs ein Prospekt gelesen und dabei nicht am Tisch liegen lassen. Was ist passiert? Mit dem Hochhalten von Papieren oder Dokumenten, Prospekten entsteht eine Barriere zwischen Dir und Deinem Gesprächspartner, das ganz schnell dazu führen kann, dass sich eine Ablehnung entwickelt. Sitzt Du dagegen entspannt und mit offener Haltung Deinem Gesprächspartner gegenüber, bist Du neugierig und fokussierst Dich auf das Gespräch.

 

Genauso ergeht es uns mit neuen Informationen im Buisness. Sie führen immer wieder zu Veränderungen. Denn geht es um neue Möglichkeiten, stellt sich natürlich die Frage, inwieweit dies wiederum relevant ist für Dein Business. Hast Du nun einen schlechten Tag oder Du bist mit Problemen beschäftigt, wirst Du diese Informationen immer anders bewerten als wenn Du in guter Stimmung bist. Dazu kommt, dass wir grundsätzlich Gewohnheitstiere sind, ja auch die Veränderungswütigen unter uns, und Veränderungen wirken sich immer auch auf unsere Emotionen aus (mehr dazu findest Du in meinem Artikel: 10 Tipps, die Dir Veränderungen zum Geschenk machen).

 

Auch mit Ideen, die wir mit zwei typischen Sätzen nieder reden: „Kenne ich schon.“, „Haben wir bereits probiert und es hat nicht funktioniert“ können wir uns einschränken. Denn wer sagt, dass die Ideen zum aktuellen Zeitpunkt nicht funktionieren bzw. mit unterstützenden Tools, die neu auf den Markt gekommen sind jetzt nicht umsetzbar sind. Wir geben Dingen oft keine zweite Chance obwohl sich Umfelder und auch Menschen entwickeln.

 

Wie hebst Du diese Einschränkungen nun für Dich auf?

Eine Möglichkeit ist auf jeden Fall, dass Du Dich selbst, Deine Handlungen und auch Deine Körpersprache besser kennen lernst. Hierzu eignet sich Reflexion am besten. Erste gute Impulse und Fragestellungen dazu findest Du auch in meiner kostenlose 7-Tage Challenge, die am 14. Oktober wieder startet.

 

Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten, die ich Dir in meinen 3 Tipps hier zusammengefasst habe:

 

Es geht nicht immer darum, was wir noch verbessern oder wie wir etwas ändern können. Manchmal reicht ein neuer Blickwinkel und ein Motto, dass Timothy Gallwey geprägt hat.

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Sei neugierig

Egal in welcher Stimmung Du bist. bevor Du Dich etwas Neuem widmest, schüttelt Dich einmal gründlich ab und gehe mit Neugierde auf Dein Gegenüber, Deine Info oder Deine Situation zu. Stelle direkte oder auch Dir selbst darüber so viele Fragen wie möglich und versuche sie wirklich zu beantworten. Auch wenn Du vielleicht schon x-Male über eine gleiche oder ähnliche Situation nachgedacht hast. Schau Dir die Sache oder auch den Menschen aus den unterschiedlichsten Blickwinkel an und erst dann entscheide für Dich, ob es aktuell passt oder nicht.

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Vertraue

Lege all Deine Schubladen, Ängste, Zweifel, Überbegeisterung – also alles was Dir im Weg stehen könnte ab und vertraue der Situation, dass sie einfach gut ist. Angst bei einer Präsentation oder Vortrag zu versagen – vertraue Dir, dass Du es richtig machen wirst. Hast Du etwas noch nie gemacht, dann vertraue darauf, dass Du es meistern wirst. Weißt Du einen Menschen nicht einzuschätzen oder verstehst nicht, warum Du vielleicht gerade richtig Ärger hast? Dann vertraue darauf, dass es einen Grund gibt, warum er/sie aktuell in Deinem Leben ist. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder es geht alles gut oder wir lernen dazu. Wir können definitiv darauf vertrauen, dass uns die Situation weiterbringt.

 

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Freu Dich auf die Erfahrung

Stelle Dich der Erfahrung und entscheide Dich dafür Dich auf diese Erfahrung zu freuen. Schiebe alle Aber´s die bei Dir jetzt vielleicht auftauchen, einfach mal Beiseite und fokussiere Dich nur auf den Moment. Wie oft genießt Du Momente nicht, weil sich in Deinem Hirn gerade unausgesprochene Erwartungen, Zweifel, Ängste, Sorgen, Erinnerung an schlechte Erfahrungen oder abwertende Gedanken die Klinke in die Hand drücken. Also entspannen und den Moment erleben.

 

Also einfach mal weg vom Problemdenken in eine offene Haltung. Denn sind wir neugierig, haben Vertrauen und freuen uns auf die kommenden Erfahrungen, setzen sich auch unsere Potenziale frei, wir können uns viel besser auf unsere Stärken und Talente konzentrieren, was wir in unserer Wirkung auch wieder nach außen strahlen.

 

Probier das Motto der 3 Tipps für Dich aus und erzähl mir davon. Welche Erfahrung hast Du damit gemacht?

 

Liebe Grüße
Nadja

P.S. Mehr zu Schubladen und Tellerränder findest Du auch in meiner aktuellen Podcastfolge von Erfolg 4.0. Zum Anhören und auch Lesen! Viel Spaß damit.